Über die Rasse

Geschichte der Rasse:  

   Der Welsh Terrier ist die älteste Jagdrasse des Terriers. Er wurde unter den rauen Bedingungen von Nord-Wales gezüchtet und wurde bei der Jagd auf Otter, Fuchs und Dachs genutzt, gleichzeitig aber auch als Wachhund. Sein Standard wurde schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts herausgegeben. Wegen seines ausgezeichneten Arbeitsverhaltens, des Muts und des schönen Exterieurs musste er nicht durch Kreuzen mit anderen Terriern verbessert werden. Auf unser Territorium wurde er in der Zwischenkriegszeit eingeführt, als er sich als sehr guter Arbeitshund durchsetzte.

Eigenschaften

   Der Welsh Terrier ist ein lebhafter, temperamentvoller, gelehriger, leicht trainier- und beherrschbarer, gehorsamer und bei der Jagd vielseitig einsetzbarer Hund, oft lauthals auf der Fährte. Wenn er gerade nicht jagt, ist er relativ ruhig, freundschaftlich und gehorsam. Wenn er aber jagt, ist er immer voll auf das Wild konzentriert. Er ist ein Hund, der Wasser liebt und gern apportiert, der mutig ist und laut bei der Arbeit am Wildschwein. Er hat einen ausgezeichneten Geruchssinn und muss oft mit Nachsuchen auf Fährten zurechtkommen, die älter als 24 Stunden sind.

Körperbau:    

   Der Welsh Terrier hat einen kompakten quadratischen Körper, der an einen Rauhaar Foxterrier erinnert, mit kräftigem Körperbau. Sein Skelett ist fest und geschmeidig. Er hat kräftiges, hartes und anliegendes Haar mit ausgeprägtem Schnauzbart und Brauen. Seine Farbe ist schwarz oder schwarz-grau mit braunem Loh an Kopf, Hals, Brust und Läufen. Der Hund sollte im Widerrist nicht größer als 39 cm sein, mit einem Gewicht von 9 – 9,5 kg.

Verwendung:

Er ist ein idealer vielseitiger Hund für den Jäger. 

H.T. Harris, ein langjähriger Züchter dieser Rasse, hat folgendes über ihn geschrieben:

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es keinen furchtloseren und besseren Jagdhund zum Sprengen von Dachs und Fuchs gibt.“

Mina z Bôrovej dolinky